JGW-DigitalAkademie

01.08.-07.08.2021 // digital

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JGW-1.3 Von „Krieg und Frieden“.
Völkerrechtliche Friedenssicherungsmaßnahmen im 21. Jahrhundert

Kursbeschreibung

Bewaffnete Konflikte sind Realität internationaler Beziehungen. Die tägliche Nachrichtenlage zeigt dies eindrücklich. Doch welche Maßnahmen gibt es, um Frieden zu sichern oder wiederherzustellen? Sind diese Maßnahmen ausreichend?

Der Kurs erarbeitet, welche Rechte in bewaffneten Konflikten gelten und welche Friedenssicherungsmaßnahmen sich aus dem Völkerrecht ergeben. Ein besonderer Fokus wird auf der Rolle der Vereinten Nationen (VN) liegen. Es wird kritisch betrachtet, wie effektiv die Friedensmissionen der VN sind. Hierauf aufbauend wird der Kurs mögliche Weiterentwicklungen zur verbesserten Friedenssicherung diskutieren. Die Teilnehmenden wenden das Erlernte u.a. im Rahmen von Simulationen praktisch an. Eine aktuelle Krisensimulation rundet den Kurs ab.

Die Teilnehmenden erhalten im Verlauf des Kurses einen vertieften Einblick in das Friedenssicherungsrecht. Dabei führt sie der Kurs auch allgemein an das Völkerrecht heran und vermittelt Wissen über die verschiedenen Handelnden, die maßgeblich an der Wiederherstellung des Friedens und Friedenssicherung beteiligt sind.

Der Kurs fordert die Teilnehmenden in der Erarbeitung neuen, komplexen Wissens sowie in der Interaktion mit den anderen Teilnehmenden. Sie erarbeiten die Inhalte u.a. in Gruppenarbeiten, die auch unorthodoxe Lösungswege erfordern. Präsentation und das Vertreten fremder Meinungen sind fester Bestandteil des Kurses. In Vorbereitung wird den Teilnehmenden jeweils ein Thema zugeteilt, zu dem sie grundlegende Literatur vorab durcharbeiten müssen. Die erarbeiteten Fragen werden grundlegender Bestandteil für die Erarbeitung der gemeinsamen Position der Gruppen sein. Die Fachliteratur ist größtenteils nur in englischer Sprache verfügbar.

Die Kursleitenden

Leon Rauch (Jg. 1997) kommt aus der niederrheinischen Kleinstadt Xanten und studiert seit 2015 Jura an der Universität zu Köln. Dort hat er 2019 seinen Schwerpunkt in Völker- und Europarecht abgeschlossen. Außerdem hat er während des Studiums Auslandsaufenthalte in Indien und in Mexiko absolviert. Neben dem Studium ist er politisch aktiv und engagiert sich zu dem als Rechtsberater für Geflüchtete bei der Refugee Law Clinic Cologne e.V.

David Schenk (Jg. 1990) ist Jurastudent in den letzten Zügen mit Fokus auf Völkerrecht. Er strebt im Anschluss einen Abschluss in Friedenssicherungsrecht an. David arbeitet als studentische Hilfskraft am Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht. Zuvor hat er ein bilinguales duales Studium in International Management abgeschlossen. David berät ehrenamtlich Hilfesuchende im Asyl- und Aufenthaltsrecht. In seiner Freizeit rudert er und regelt als Fußballschiedsrichter Spiele auf dem Grün.