Einsteigerakademie China 2021

16.10.-23.10.2021 // digital

Chinesische Schriftzeichen und Schreibutensilien.

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EC.3 Wer ist China und wenn ja wie groß?
Selbst- und Fremdwahrnehmung Chinas im Wandel der Zeit

Kursbeschreibung

In sechs Schlaglichtern bewegt sich dieser Kurs quer durch die chinesische Geschichte. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Frage nach Chinas Selbstverständnis und Verhältnis zu seinen Nachbarn. Die Teilnehmenden begegnen China in archäologischen Funden und frühen Weltkarten, reisen entlang der Seidenstraße, betrachten China als Teil des mongolischen Weltreiches, begegnen Seefahrerinnen und Seefahrern, Missionarinnen und Missionaren sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, und blicken auf die Selbst- und Fremdwahrnehmung im 20. und 21. Jahrhundert. Die Themen regen dazu an, einseitige Chinabilder aufzubrechen und Stereotype zu hinterfragen. In Vorbereitung auf den Kurs erstellen die Teilnehmenden Plakate zu verschiedenen Episoden der chinesischen Geschichte. Gemeinsam werden die Geschichte(n) Chinas dann neu erzählt – dazu schlüpfen die Kursteilnehmenden in die Rollen ausgewählter historischer Persönlichkeiten und Figuren der jeweiligen Epochen. Basierend auf der Analyse historischer Quellen und wissenschaftlicher Texte entsteht im Verlauf des Kurses ein Kurzfilm, der diese Perspektiven gegenübergestellt und in einen Dialog bringt. Der Kurs fördert nicht nur die Analysefähigkeiten und Chinakompetenz der Teilnehmenden, sondern lässt sie diese historischen Zusammenhänge multiperspektivisch erfassen und in einem audio-visuellen Medium kreativ verarbeiten.

Die Kursleitenden

Luise Punge (Jg. 1991) hat in Heidelberg, Taipeh und München Sinologie, Japanologie und Archäologie und Kunstgeschichte Chinas studiert. Ab 2017 brachte sie durch Führungen und Vorträge an den Berliner Museen Menschen die materielle Kultur Chinas näher. Sie begeistert sich neben dem Chinesischen für weitere ost- und südostasiatische Sprachen und hat einen dreijährigen Sohn.

Odila Schröder (Jg. 1991) hat in Beijing, Heidelberg und Cambridge Sinologie, Politikwissenschaft, Wissenschaftsgeschichte und Transcultural Studies studiert. Seit 2017 promoviert sie an der Universität Nottingham zu Propagandamusik chinesischer Kollaborationsregime während des Zweiten Weltkrieges. Seit 2020 ist sie außerdem Projektkoordinatorin der China-Schul-Akademie an der Universität Heidelberg. Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit ist sie leidenschaftliche Musikerin.

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