Kurs 4.5
Zwei Wochen als Digitalcoach –

Wie wir Maschinen das Lernen beibringen können

Zur Akademie Wolfsberg 2022-4
30.06. - 16.07.2022

In den vergangenen Jahren kam es zu einer Explosion der weltweiten Datenflüsse. Gründe dafür sind vielfältig – sei es die zunehmende Vernetzung, der fortschreitende Einsatz von Sensorik oder die einfache und günstige Verfügbarkeit von Speicher- und Rechenkapazitäten.

Digitale Aufgaben wie „die Identifikation von Informationen im Internet“ oder „die maßgeschneiderte Empfehlung zum Kauf eines Produkts“ werden natürlich nicht von Menschen bewältigt. Stattdessen befähigt man Computer, diese Aufgaben für uns zu übernehmen. Doch wie kann eine Maschine selbst Entscheidungen treffen?

Bei einfachen Problemen werden dem Computer fixe, vorprogrammierte Regeln, auferlegt. Wird die Problemstellung allerdings komplexer oder ändert sich regelmäßig, bietet es sich an, der Maschine das Lernen beizubringen. Die Idee ist, ein Programm zur Erkennung von Mustern in Daten zu befähigen und diese erlernten Muster im zweiten Schritt wieder abzurufen. Doch wie funktioniert das? Wie lernt eine Maschine, oder anders gesagt: Wie coacht man eigentlich einen Computer?

Um Digitalcoach zu werden, ist es unabdingbar eine Sprache zu sprechen, die Computer verstehen – eine Programmiersprache. Zu Beginn lernen die Teilnehmenden also zunächst die Grundlagen des Programmierens. Nach dem Motto „Learning by doing“ setzen die Teilnehmenden die Konzepte des maschinellen Lernens selbst an Beispielen aus Wirtschaft und Naturwissenschaften um und beginnen sie im Zuge der Anwendung zu verstehen.

In der anschließenden Projektphase suchen sich die Teilnehmenden eigene Projekte. Frei nach eigenen Interessen testen und vertiefen sie das erworbene Wissen und Lernen die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten des maschinellen Lernens.

Programmierkenntnisse sind von Vorteil aber nicht erforderlich.

Die Kursleitung