Kurs JGW-2.1
Alles logisch?

Grundlagen der Logik in fachübergreifenden Kontexten

„Falls Bochum in Bayern liegt, dann heiße ich August.“

Auch wenn die Person, die diesen Satz ausspricht, nicht August heißt, ist dies immer eine wahre Aussage. Wieso das so ist, untersucht dieser mathematische Kurs mit Hilfe der formalen Logik.

Die Logik ist die Wissenschaft des richtigen Schlussfolgerns. Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Philosophie sind nur einige Beispiele: In allen wissenschaftlichen Gebieten ist es wichtig, die Struktur von Argumenten auf ihre logische Richtigkeit zu überprüfen. Darüber hinaus ist die Fähigkeit zum logischen Denken in vielen Lebensbereichen essenziell. Das Ziel dieses Kurses ist es, die Teilnehmenden in diese Denkweisen einzuführen und mit den Grundlagen der formalen Logik vertraut zu machen.

Zunächst gibt der Kurs eine Einführung in die Syntax und Semantik der Aussagenlogik. Die Teilnehmenden erarbeiten sich hierbei Techniken zum Modellieren aussagenlogischer Formeln und zum Überprüfen derer Erfüllbarkeit. Im zweiten Abschnitt weitet der Kurs dann diese Techniken auf die Modallogik aus.

Gleichzeitig untersucht der Kurs konkrete Anwendungen der formalen Logik in der mathematischen Beweisführung, beim Lösen von Logikrätseln oder der Formulierung von Algorithmen in der Informatik.

Dieser Kurs richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die Spaß am Knobeln und am mathematisch-logischen Denken haben. Es werden keine Programmierkenntnisse oder mathematischen Techniken, die über die Mittelstufe hinausgehen, benötigt. Als Vorbereitung für den Kurs werden die Teilnehmenden kurze, in eines der Kursthemen einführende Vorträge vorbereiten. Diese dienen den Teilnehmenden als Grundlage, um die Inhalte des Kurses in Gruppenarbeiten und Diskussionen selbstständig zu erarbeiten.

Die Kursleitung