Kurs JGW-2.4
Molekulare Grundlagen der Tumorimmunologie

Der stete Kampf gegen die Entartung von Zellen

Das menschliche Immunsystem besteht aus einem komplexen Netzwerk verschiedenster Zellen und Moleküle, die den Körper engmaschig überwachen. Dabei werden nicht nur körperfremde Erreger entdeckt und bekämpft. Auch körpereigene Zellen werden kontinuierlich kontrolliert. Doch woran erkennt das Immunsystem, dass eine Zelle infiziert oder entartet ist? Und mit welchen Mechanismen können Zellen der Kontrolle durch das Immunsystem entgehen? Solche und weitere Fragen bilden die Motivation der gemeinsamen Kursarbeit.

Dabei werden zunächst die molekularbiologischen Grundlagen des menschlichen Organismus nochmals gemeinsam beleuchtet. Wie funktioniert die Kommunikation zwischen Zellen? Oder wie werden Informationen auf zellulärer Ebene verarbeitet? In der Folge sollen schließlich die gewonnenen Erkenntnisse bei der Erforschung des Immunsystems weiter vertieft werden. Dabei lebt die gemeinsame Kursarbeit von der aktiven Mitarbeit der Teilnehmenden. Anhand von Gruppenarbeit und der bereitgestellten Literatur lernen die Jugendlichen die grundlegenden Bestandteile des Immunsystems und seiner Abwehrmechanismen kennen

Der folgende Teil des Kurses thematisiert die grundlegenden Prinzipien der Krebsentstehung. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Signalverarbeitung innerhalb der Zelle sowie der Regulation von Signalen. In diesem Abschnitt sollen auch der Aufbau und die Struktur wissenschaftlicher Veröffentlichungen und ihrer Fragestellungen näher beleuchtet werden.

Abschließend liegt ein besonderes Augenmerk auf der Tumorimmunologie. Dabei liegt in diesem letzten Teil der Kursarbeit der Fokus auf der Anwendung solcher grundlegenden molekularbiologischen Erkenntnisse in der Therapie von Erkrankungen.

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Die Kursleitung