Kurs JGW-3.1
Biotechnologie im Klimaschutz

Um den Klimawandel zu bekämpfen, sind drastische Maßnahmen notwendig, die über das alleinige Senken von Treibhausgasemissionen hinausgehen. Welches Potential haben Ansätze der Biotechnologie, um die Klimaziele zu erreichen? Welche Methoden stehen uns dabei zur Verfügung?

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, erarbeiten sich die Teilnehmenden zunächst die Grundlagen der Umweltchemie und im Anschluss zentrale Prozesse der Molekularbiologie. Diese setzen sie in den Kontext des Klimawandels, um relevante Ansatzpunkte für die Biotechnologie zu erkennen. Außerdem vermittelt der Kurs den Teilnehmenden grundlegende Methoden der Gentechnik und Bioinformatik. Die Teilnehmenden wenden das Gelernte im zweiten Teil des Kurses auf eigene Projekte an. Hier denken sich die Teilnehmenden in Gruppen eine biotechnologische Lösung für ein Umweltproblem aus und leisten die theoretische Vorarbeit für dessen Umsetzung.

Der Kurs befähigt die Teilnehmenden dazu gängige Software der molekularbiologischen Forschung anzuwenden, um gentechnische Versuche zu planen. Sie setzten sich darüber hinaus kritisch mit der Ethik der Gentechnik und der Wirksamkeit des Bioengineering im Klimaschutz auseinander.

Die thematische Einführung zu Beginn erfolgt sowohl durch Vorträge der Kursleitenden als auch durch Referate der Teilnehmenden selbst, die durch interaktiven Austausch begleitet werden. Im weiteren Verlauf liegt der Fokus auf eigenständiger, durch die Kursleitenden betreuter Arbeit in Form von Gruppenarbeiten und Diskussionen.

Es sind keine Kenntnisse über Biologie oder Chemie erforderlich, die über das Schulwissen der 10. Klasse hinausgehen.

Die Kursleitung