Kurs JGW-3.3
Politik. Macht. Klimaschutz

Wie wir versuchen, mit kollektivem und individuellem Handeln die Welt zu retten.

Die Klimakatastrophe ist kaum noch aufzuhalten, die Erde droht sich massiv zu wandeln und somit die Menschheit in die existenziellste aller Krisen hineinzustürzen. Und die Menschen sind sozusagen live dabei. Doch wollen wir uns zurücklehnen, um auf Kohlekompromiss, Klimakonferenz und Kanzleramt zu vertrauen? Oder ist es wirksam, auf die Straßen zu gehen, uns in Parteien zu engagieren und die Stimme zu erheben?

Dieser Kurs setzt sich mit der Frage auseinander, wieso Gesellschaften handeln, wie sie handeln. Die Teilnehmenden hinterfragen politische Motive und beleuchten strukturelle Abläufe des demokratischen Systems, um anschließend klimapolitische Entscheidungen nachzuvollziehen und zu bewerten. Die Thematik des Kurses hat dabei höchste Aktualität. Die Teilnehmenden analysieren Wahlprogramme, lesen zukunftsweisende Texte und diskutieren die Konsequenzen internationaler Abkommen.

Daneben ist es zentraler Bestandteil des Kurses, konkrete politische Handlungsschritte zu entwerfen. So erarbeiten sich die Teilnehmenden den Begriff der Klimaneutralität und gehen der Frage nach, wie eine zukunftstaugliche Gesellschaft aussehen könnte. Ein Aspekt des Kurses liegt darin, den Begriff Wohlstand zu erörtern und zugleich dem Problem der gesellschaftlichen Spaltung zu begegnen.

Der Kurs richtet sich nicht (nur) an Politik-Profis und möchte anhand aktueller Ereignisse Wissen in Vortragsformaten, Planspielen und Workshop-Sequenzen vermitteln. Den Teilnehmenden steht der Erwerb eines politikwissenschaftlichen Grundwissens und Grundfertigkeiten für eigenes politisches Engagement offen. Schließlich besteht die Lebendigkeit der Demokratie im Streit um den richtigen Weg und der Teilhabe aller an der Entscheidungsfindung.

Die Kursleitung