Kurs
JGW-3.4
Ernährungs- und Energiesicherheit der Zukunft
19.07. - 02.08.2026
Die Nahrungsmittelproduktion steht vor der Herausforderung, eine wachsende Weltbevölkerung zuverlässig mit ausreichend und gesunden Nahrungsmitteln zu versorgen, während die negativen Einflüsse auf Klimawandel, Biodiversität und Ressourcenverbrauch zunehmen. Gleichzeitig ist sie selbst stark von den Folgen betroffen. Wie können sich unsere Ernährungssysteme auf diesen globalen Wandel einstellen? Wie können wir unseren Teil dazu beitragen?
Der Kurs erörtert, wie Ernährungssicherheit, Klimaschutz und Ressourceneffizienz miteinander verbunden werden können. Dafür werden Grundmerkmale der Nahrungsmittelproduktion in Deutschland und global vorgestellt. Die Teilnehmenden diskutieren die Folgen des Klimawandels für die Landwirtschaft sowie Emissionsquellen aus und Anpassungsstrategien der Landwirtschaft. Im Mittelpunkt steht dabei die Kombination von Landwirtschaft und erneuerbare Energien, exemplarisch am Beispiel der Biogaserzeugung. Die Funktionsweise von Biogasanlagen sowie deren Beitrag zur Emissionsvermeidung und zur Schließung von Nährstoffkreisläufen sollen theoretisch sowie praktisch veranschaulicht werden. Mögliche Transformationspfade hin zu einer resilienten und nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion werden aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Perspektiven kritisch betrachtet. Gemeinsam sollen Lösungsansätze entwickelt werden, die Landwirtschaft nicht nur als Betroffene des Klimawandels, sondern als aktiven Teil der Lösung begreifen.
Wie kann eine Landwirtschaft aussehen, die durch die intelligente Nutzung von Biogas und anderen erneuerbaren Energien zur Klima- und Energiewende beiträgt und gleichzeitig die Grundlage für eine nachhaltige Welternährung sichert?
Die
Kursleitung