Kurs JGW-3.6
Wissenschaft trifft Widerstand

Der psychologische und gesellschaftliche Rahmen von Klimawandelleugnung

Zur NachhaltigkeitsAkademie Papenburg 2026-3
19.07. - 02.08.2026

rollstuhlgeeigneter Standort rollstuhlgeeigneter Standort

Besonderheiten bei den Verpflegungsmöglichkeiten rein vegetarisch, auf Wunsch vegan

Warum fällt es der menschlichen Psyche so leicht, wissenschaftliche Fakten zu leugnen? Welche gesellschaftlichen Dynamiken begünstigen den Anschluss an einen Verschwörungsglauben? Was braucht es, damit Empfehlungen aus der Forschung gesellschaftlich akzeptiert und politische Maßnahmen abgeleitet werden?

Der Kurs befasst sich mit den Hintergründen der Wissenschaftsskepsis und Verschwörungstheorie am Beispiel der Klimawandelleugnung. Die theoretische Grundlage des Kurses bilden Ansätze der persönlichkeits- und sozialpsychologischen sowie der soziologischen Forschung. Hierzu erarbeiten die Teilnehmer*innen im Vorfeld Impulsreferate, welche sie im Kurs präsentieren. Die Teilnehmer*innen gewinnen so ein Verständnis, welche Akteur*innen und Mechanismen die Entstehung von Verschwörungstheorien begünstigen, welche psychologischen und soziologischen Funktionen sie erfüllen und wie sie in der Gesellschaft wirken. Im Laufe des Kurses erarbeiten die Teilnehmer*innen eigene Ansätze und Strategien, typische Argumente und Logikfallen zu erkennen und dagegen zu agieren. Die Teilnehmer*innen werden in die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens eingeführt. Dabei lernen sie, Studien strukturiert zu erfassen und selbstständig Gedanken zur Beurteilung anzustellen.

Der Kurs bietet Raum zum Diskutieren und konstruktiven Austausch. Gemeinsam konzipieren die Teilnehmenden eine mediale Kampagne zur Prävention von Klimawandelleugnung, in der sie gelernte Techniken reflektieren und anwenden.

Die Kursleitung