Kurs
1.5
She says „fourth floor“, he knows she’s middle class.
Unterschiede im Sprachgebrauch empirisch erforschen.
13.08. - 29.08.2026 Schwäbisch Gmünd
Der Kurs beschäftigt sich mit der empirischen Erforschung der englischen Sprache. Im Fokus steht das Konzept der Alternanz, also der Wahl zwischen (vermeintlich) bedeutungsgleichen sprachlichen Formen, wie z.B. the cat’s toy und the toy of the cat. In drei Themenblöcken erschließen sich die Teilnehmenden methodische Grundlagen der empirischen sprachwissenschaftlichen Arbeit und reflektieren über diese datengestützte Art der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung.
Im ersten Block erarbeitet sich der Kurs die Grundlagen der Linguistik, um das zentrale Konzept der Alternanz zu erschließen. Die Teilnehmenden erfassen dabei den Einfluss von sprachlichen Faktoren aber auch sozialen Faktoren wie Alter, Geschlecht und Klasse. Zudem diskutiert der Kurs, welche Fragestellungen solche Phänomene mit sich bringen.
Die Teilnehmenden lernen im zweiten Block verschiedene empirische Methoden (z.B. Korpora und Fragebögen) kennen, mit denen sprachliche Unterschiede erfasst und analysiert werden. Dabei analysieren sie zum einen konkrete linguistische Alternanzen wie den englischen Genitiv, und beleuchten zum anderen die Vor- und Nachteile sowie Konsequenzen einzelner Methoden.
Im letzten Block wenden die Teilnehmenden das Erlernte in eigenen Projekten an. Sie verstehen am Ende des Kurses, dass und warum es mehrere Möglichkeiten gibt das gleiche Konzept auszudrücken, können empirische Methoden anwenden, und erlangen die Fähigkeit Ergebnisse zu verstehen, zu interpretieren und kritisch zu hinterfragen.
Die Kursvorbereitung umfasst die gründliche Lektüre eines Readers aus englischsprachigen Texten. Jede:r Teilnehmende wird Expert:in für ein Thema des Readers, das die Teilnehmenden zu Beginn des Kurses vorstellen.
Die
Kursleitung